Beratung DURCH menschen mit behinderung für menschen mit behinderung

(Quelle: BMAS) Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales hat ein neues Gesetz erlassen. Es heißt Bundes-Teilhabe-Gesetz. Menschen mit Behinderung sollen in ihrem Leben mehr selbst bestimmen können. Und sie sollen besser am Arbeitsleben teilhaben können. Dafür bekommen sie bessere Unterstützung. Jede Person mit Behinderung bekommt mit dem neuen Gesetz genau die Unterstützung, die sie wegen ihrer Behinderung braucht.

An dem neuen Gesetz haben verschiedene Gruppen mitgearbeitet, zum Beispiel:

  • Menschen mit Behinderung
  • Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden für Menschen mit Behinderung
  • Vertreterinnen und Vertreter der Leistungs-Träger
  • Vertreterinnen und Vertreter der Sozial-Partner
  • Vertreterinnen und Vertreter vom Bund
  • Vertreterinnen und Vertreter von den Bundes-Ländern
  • Vertreterinnen und Vertreter von den Gemeinden

Das Beratungsangebot deS AWO Kreisverband Rotenburg/Wümme e.V.

Ziel der EUTB ist ein niedrigschwelliges Angebot – d.h. Beratungsstellen, die leicht zu erreichen sind und in denen man leicht mit den BeraterInnen in Kontakt kommen kann. Das Konzept der unabhängigen Teilhabeberatung ist ausdrücklich als Angebot eines sogenannten „peer counceling“ gedacht, d.h. idealerweise beraten Menschen mit Behinderungen andere Menschen mit Behinderungen. Bei der AWO sollen neben zwei hauptamtlichen MitarbeiterInnen daher auch zusätzliche ehrenamtliche Kräfte in die Beratungsangebote eingebunden werden.

Die Berater und Beraterinnen unterstützen Sie z.B. bei folgenden Themen:

  • Im Vorfeld der Beantragung von Leistungen, wie beispielsweise einer Leistung
    zur medizinischen Rehabilitation und der Zuständigkeit der Rehabilitationsträger.
  • Zu all Ihren Fragen rund um das Thema Teilhabe,
    wie beispielsweise der Teilhabe am Arbeitsleben.

Inhaltlich geht es in der EUTB gerade nicht um die konkrete Stellung von Anträgen etc. – sondern im Vorfeld um eine Beratung zum Thema „Wie lebt ein behinderter Mensch in Deutschland?“. Welche Chancen und Möglichkeiten gibt es? Welche Leistungsansprüche gibt es überhaupt und wo? Und wie stelle ich Anträge? Wie geht man (durch das peer-counceling eben auch ganz praktisch gedacht) im Alltag mit Einschränkungen um? 

Durch eine regionale wie überregionale Vernetzung sollen dabei auch Kontakte zu anderen Einrichtungen, Behörden, Vereinen etc. entstehen, sodass die EUTB den Einstieg bietet, sich in den vielfältigen Angeboten für behinderte Menschen zurecht zu finden.

Anfragen oder Terminvereinbarungen richten Sie bitte an
Telefon 0 42 81 - 717 32 30 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!